Waag am Sechseläuten

Die Umzugselemente

Riesenzylinder, getragen von Mundschenken.
Der Anfang macht ein Riesenhut, der an das Handwerk der Hutmacher erinnert, umrahmt von der Kindergruppe. Die Mädchen tragen Wehntaler- oder Landtrachten, die Buben kommen mit Zylinder und Schürze daher.
Kindergruppe der Zunft zur Waag

Danach folgt das Zunftspiel, die Stadtmusik Eintracht, die bereits über 70 Jahre mit der Zunft verbunden ist.
Stadtmusik Eintracht am Sechseläuten

Hinter der Musik folgt das Zunftpanner sowie der Zunftmeister mit seinen Ehrengästen.
Zunftpanner mit Zunftmeister und Ehrengästen im Hintergrund

Dahinter grüssen die beiden Altzunftmeister, bevor der Harst der Zünfter in Biedermeierweste, blauer Schürze, Vatermörder, Masche und Zylinder folgen.
Zünfter der Zunft zur Waag im typischen Biedermeier-Kostüm

Der Webstuhlwagen zeigt das Handwerk des Webers mit einem vergrösserten Ausschnitt des Herzstückes des Webstuhls. Darin saust ein Weberschiffchen hin und her und webt das feine Tuch.
Weber-Wagen mit Webstuhl

Am Ende des Umzugs folgen die Bleicher mit der Gigampfi Wasserstampfi.
Gigampfi Wasserstampfi, das «allereinfältigste Wasserschöpfgerät»

Sie haben die gewebten Tücher in den «Bleichen» ausgelegt, mit Wasser gefüllt und durch Sonneneinstrahlung so hell wie möglich gebleicht. Die Gigampfi Wasserstampfi, das «allereinfältigste Wasserschöpfgerät» das es je gegeben hat, pumpt dabei das Wasser vom tieferen Seeniveau auf die höher gelegenen Bleichen.